Ernährung der Deutschen Dogge
Die Ernährung ist ein wichtiges Standbein der Gesundheit im Leben einer Dogge. Wir füttern unsere Hunde mit artgerechtem rohem Futter und verzichten komplett auf Trockenfutter.
Als vor ein paar Jahren eine gesunde junge Zuchthündin nach einer Magendrehung trotz sofortiger Notoperation auf dem OP Tisch gestorben ist kam für uns die Frage auf was der Auslöser für diese war und haben uns u.a. mit dem Thema Ernährung und artgerechte Fütterung befasst.
Seither ernähren wir unsere Hunde mit rohem frischem Futter wie es die Natur für unsere Hunde vorgesehen hat, mit erstaunlichen Ergebnissen. Unsere Welpen wachsen langsamer und gesünder auf. Die Hautprobleme unserer Englischen Bulldogge sind komplett verschwunden.
Unsere Hunde sind gesund und substanzvoll und haben weniger Wachstumsprobleme, ein gesundes schönes glänzendes Fell, weniger Parasiten, stärkere Bänder und Sehnen, keine Zahnsteinbildung durch die Fütterung von Knochen, und das Risiko einer Magendrehung ist drastisch reduziert. Aufgrund der besseren Verwertung des rohen Futters haben wir auch wesentlich kleinere Kothäufen.
Diese Art der Fütterung ist einfacher als man denkt!
Unsere Welpenkäufer bekommen ein Starterpaket mit rohem Futter welches aus einer deutschen Schlachterei für menschliche Nahrungsmittel kommt und tagesfrisch verarbeitet wird. Das Futter ist portionsweise verpackt und tiefgefroren. Das Geflügel ein ausgezeichneter Calzium Lieferant für eine heranwachsende Dogge, kommt ausschließlich von Bio Höfen. Weiterhin erhalten die Käufer einen Futterplan und die Broschüre:
BARF Biologisch Artgerechtes Rohes Futter
von der Autorin Swanie Simon, selber Hundezüchterin mit mehr als 25 Jahren Erfahrung in der natürlichen Aufzucht und Fütterung von Hunden. Ihre Internetseite barfers.de und ihr Forum gesundehunde.de finden Sie auf unserer Linkseite.
Unser Futterlieferant garantiert die Frische und Qualität der Ware. Er ist selber Züchter Deutscher Doggen und züchtet unter dem Zwingernamen Quo Vadis. Unsere gefleckte Weltjugendsiegerin Queen, Tochter von unserem Multichampion Mitch, wurde von ihm gezüchtet.
Seinen Futtershop Idefix.biz finden Sie auf unserer Linkseite
Praktische Fütterung mit BARF
Das Fleisch sollte in möglichst großen Stücken oder am Knochen und immer roh verfüttert werden, da das Kauen wichtig für die Zahnpflege ist. Es sollte nie Getreide oder Trockenfutter mit Fleisch vermischt werden, ansonsten können Blähungen entstehen. In der Regel wird der Hund 2x täglich gefüttert, d.h. die Zutaten können getrennt verfüttert werden und die Gefahr der Magendrehung ist wesentlich geringer.
Gemüse wird zum Fleisch gemischt da es Hunde gibt welche Gemüse nicht so gerne fressen. Man kann auch Thunfisch oder pürierte Leber dem Gemüse beimischen.
Einmal die Woche gibt es als Fastentag nur eine Mahlzeit.
Kein Schweinefleisch und immer roh füttern!
Die Gesamtfuttermenge beträgt bei einer ausgewachsenen Dogge ca. 2-3% vom Körpergewicht, bei Welpen und heranwachsenden Hunden 7-8%. Dies sind ca. Werte und können durch die Jahreszeit und unterschiedliche Bewegung variieren.
Die artgerechte Fütterung mit BARF ist nicht teurer als eine Fütterung mit hochwertigem Trockenfutter!
Die Gesundheit Ihres Hundes sollte es Ihnen wert sein sich mit diesem Thema etwas näher zu beschäftigen.
Hier ein Auszug was man füttern kann?
Fleisch:
- Rind: Pansen,Blättermagen, Herz, Muskelfleisch, Schlund, Kopffleisch und Knochen
- Lamm, Pferd und Wild: wie Rind
- Huhn: Ganze Hühner, Hälse, Flügel, Rücken nur roh !!!
- Fisch: ganze Fische, Thunfisch
- Eier: mit Schale roh
Gemüse und Öle:
- Möhren, Sellerie, Broccoli, Zuchini, Salate, Kartoffeln (gekocht),
- hochwertige Öle z.B. Sonnenblumenöl, Nachtkerzen-, Distel-, oder Fischöl (abwechselnd)
Getreide und Milchprodukte:
- Reis, Weizen, Mais, Hafer, Gerste, Buttermilch, Joghurt, Hüttenkäse, Dickmilch
Obst:
- Äpfel, Bananen, Birnen
Kräuter:
- Petersilie, Dill, alle möglichen Garten und Wildkräuter (abwechselnd und kleine Mengen)
Zusätze:
- Mineralien, Seealgenmehl, Muschelkalk, Meer- oder Kristallsalz
Hier noch eine kleine Buchempfehlung:
Katzen würden Mäuse kaufen von Hans-Ulrich Grimm
Hans-Ulrich Grimm beleuchtet in diesem Sachbuch die Herkunft und Zusammensetzung des Futters, das unseren Nutz- und Heimtieren tagtäglich vorgesetzt wird. Man erfährt, wie viel Chemie nötig ist, um die Rinder, Schweine, Hühner, Katzen und Hunde davon zu überzeugen ein für sie völlig unnatürliches Futter zu fressen, von dem sie sich normalerweise wohl angeekelt abwenden würden. Er berichtet über den Einsatz von Gentechnik und hormonähnlichen Substanzen, die binnen kürzester Zeit unheimliche (und unnatürliche!) Wachstumsraten hervorrufen.
Beispiel Hundefutter: Das Trockenfutter namhafter Firmen wird hergestellt aus Abfallprodukten der Schlachthöfe (für deren Abholung die Firmen sogar noch bezahlt werden!), einem viel zu großen Anteil Getreide (das nicht ins Futter kommt, weil der Hund es braucht, sondern weil die Konsistenz sonst nicht fest genug für die Verarbeitung zu Trockenfutter wäre) und Produkten, deren genaue Herkunft kein Mensch wirklich wissen soll (es wurde nachweislich z.B. auch schon einmal Klärschlamm zu Hundefutter verarbeitet). Damit der Hund auch frisst, was er da aufgetischt bekommt, werden Geschmacksverstärker zugesetzt. Und damit es auch schön “gesund” aussieht gibt man noch eine ordentlich Portion Farbstoffe hinzu.

